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Schiebefenster machen Schule

Schulkomplex mit Schiebe-System KÖMMERLING PremiSlide 76 saniert. In den Klassenräumen wurden überall Schiebefenster eingebaut, die insbesondere in Corona-Zeiten ein unkompliziertes und einfaches Lüften der Räume ermöglichen.

Der gemeinsame Schulkomplex der „Grundschule Lutzerath“ und der „Realschule plus Vulkaneifel“ Ulmen-Lutzerath wurde grundlegend saniert, um alle Schulgebäude auf einen modernen Stand zu bringen. Dazu zählte auch die umfassende energetische Fassaden- und Fenstermodernisierung des etwa 40 Jahre alten Komplexes, der aus ein-, zwei- und dreigeschossigen Gebäuden besteht.

Ideal zum Lüften in Corona-Zeiten: Schiebefenster

Alle Gebäude erhielten eine dämmende Fassade, die sich durch ihr „einladendes“ Farbkonzept auszeichnet. Hinzu kamen architektonisch und bauphysikalisch darauf abgestimmt neue Fenstersysteme. In den Klassenräumen wurden überall Schiebefenster eingebaut, die insbesondere in Corona-Zeiten ein unkompliziertes und einfaches Lüften der Räume ermöglichen. Im Gegensatz zu Dreh-Kipp-Fenstern, deren Flügel beim Öffnen in den Innenraum ragen, beeinträchtigen Schiebefenster nicht die Räume und bieten somit mehr Gestaltungsfreiheit und mehr Nutzfläche. Dadurch können insbesondere die erforderlichen Abstände eingehalten werden.

Die Fertigung der neuen Fenster und deren fachgerechte Montage erfolgten komplett durch die Schreinerei Kaspari GmbH & Co. KG in Lutzerath. Das Unternehmen hat auch die alten Aluminium-Fenster demontiert, die Materialien sortenrein getrennt und dem Recycling zugeführt. Zusätzlich zu den neuen Schiebefenstern hat das Fensterbaufachunternehmen ebenfalls die Innenverkleidungen sowie die Verkleidungen der Innenjalousien ausgeführt.

Robuste und stabile Ausführung für den Schulalltag

Obwohl zum Zeitpunkt der Ausschreibung im Jahr 2018 die Corona-Krise nicht vorhersehbar war, haben sich der Bauherr und das Planungsbüro IBS Ingenieure für eine zukunftsweisende Lösung entschieden: das Schiebe-System KÖMMERLING PremiSlide 76.

Geschäftsführer und Fensterbauer Holger Kaspari: „Ich war von der Wahl begeistert. Denn es ist die beste Alternative zu den herkömmlichen Standard-Dreh-Kipp-Fenstern. PremiSlide bietet viel mehr Raum für moderne Gestaltungskonzepte der Innenräume, da das Öffnen der Fenster in keiner Weise den Raum beeinträchtigt.“

Das Fensterbau-Unternehmen hat in den Klassenzimmern 105 PremiSlide Schiebefenster eingesetzt und in weiteren Räumlichkeiten 70 Dreh-Kipp-Fenster. PremiSlide ist in seiner zuverlässigen und langlebigen Funktionalität bewährt, besitzt eine hervorragende Wärme- und Schallschutzdämmung und bringt so gerade in öffentlichen Gebäuden enorme Vorteile in Komfort und Bedienung. Neben dem einfachen Öffnen für Stoß- und Querlüften ermöglicht das Schiebe-Fenstersystem auch eine stufenlose Spaltlüftung, wodurch ein permanenter Luftaustausch gewährleistet ist. Für die Fenstergriffe wurden im Hinblick auf die hohe Beanspruchung besonders robuste und stabile Lösungen gewählt, die eine hohe Langlebigkeit und dauerhafte Funktionalität sicherstellen.

Gut für das Klima mit Uw-Wert von 0,84 W/(m²K)

Verantwortliches Planungsbüro für das Modernisierungsprojekt war IBS Ingenieure in Alflen. Der zuständige Ingenieur Christoph Braun: „Die Art und Ausführung der Fenster sowie die Systemwahl waren für uns bei der Planung und Gestaltung ein sehr wichtiger Faktor, da die Fenster den Großteil der Fassade ausmachen. Wir waren mit der Wahl des Schiebesystems KÖMMERLING PremiSlide 76 sehr zufrieden. Mit der 3-fach-Verglasung erzielen wir eine hohe Wärmedämmung. Bei diesem Objekt haben wir einen Uw-Wert von rund 0,84 W/(m²K) erreicht. Das ist ein hervorragender energetischer Wert, den man mit solch einem Fenstersystem erreichen kann. Darüber hinaus ist die Lösung durch den leichtgängigen Schiebe-Mechanismus sehr ergonomisch und benötigt keinen Raum, sodass die Gestaltungsmöglichkeiten und -konzepte der Innenräume uneingeschränkt sind. Kurz gesagt: In öffentlichen Gebäuden und insbesondere in Schulen sind Schiebefenster eine sehr gute Wahl.“

Das Schiebesystem KÖMMERLING PremiSlide 76 besitzt eine Gesamtbautiefe von 158 mm und die Bautiefe des Schiebeflügels beträgt 76 mm. Das Kunststoff-Profil besteht aus einer 5-Kammer-Konstruktion mit schmalen Profilansichten, die für größtmöglichen Lichteinfall sorgen und die solaren Energiegewinne erhöhen. Das Fenstersystem ist nachhaltig aus Kunststoff mit bleifreien Stabilisatoren und einem sehr hohen Recycling-Anteil hergestellt.

Corona-Regel einhalten, Heizkosten sparen und Verletzungsrisiko senken

Auch Hausmeister Manfred Diewald ist mit den neuen Schiebefenstern zufrieden: „Erstens können wir die Lüftungsempfehlungen des Umweltbundesamtes für die kalte Jahreszeit, nämlich alle 20 Minuten für 5 Minuten zu lüften, einfach umsetzen und damit die Übertragung von Corona-Viren minimieren. Zweitens verbessert das Lüften das Raumklima, was sich positiv auf das Lernverhalten auswirkt. Drittens schützen wir durch die hocheffiziente Wärmedämmung das Klima, senken den CO2-Ausstoß und minimieren unsere Heizkosten erheblich. Und viertens sorgen die neuen Fenster für einen deutlich besseren Schallschutz. Und ganz besonders gefällt uns der einfache und sehr robuste Öffnungsmechanismus. Schiebefenster vermeiden auch die Verletzungsgefahr, denn nicht selten stoßen sich die Schüler an einem geöffneten Fensterflügel – besonders jetzt, wo wegen Corona die Tischreihen in Klassenzimmern weit auseinanderstehen müssen. Wir können dank der Schiebefenster nun den gesamten Klassenraum mit maximalen Abständen nutzen.“

Fazit: Schiebefenster sind auf dem Vormarsch

Das erfolgreiche Sanierungsprojekt des Schulkomplexes der „Grundschule Lutzerath“ und der „Realschule plus Vulkaneifel“ zeigt die Vorteile der Schiebefenster für öffentliche Gebäude auf. Überall dort, wo große Fensterflächen zum Einsatz kommen, sind Schiebefenster sowohl funktional, energetisch, ergonomisch und vor allem durch ihren Raumgewinn eine echte Alternative, die man bei den Planungen berücksichtigen sollte.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Fensterfachbetrieb Kaspari und IBS Ingenieure.